INCLUDE_DATA

UW/H eine “zukunftsweisende Ausnahmeerscheinung”

22. Dezember 2008

“An welcher deutschen Universität würden sich die Studierenden so engagiert für den Fortbestand ihrer Hochschule einsetzen? Der an der Universität Witten/Herdecke herrschende Geist ist eine zukunftsweisende Ausnahmeerscheinung an deutschen Hochschulen. Deshalb brauchen wir dieses Modell einer anderen Hochschule mit diesem anderen Geist.”

Prof. Dr. Gerald Hüther
Leiter der Zentralstelle für
Neurobiologische Präventionsforschung
der Univ. Göttingen und Mannheim/Heidelberg

Hilferuf an Politiker

22. Dezember 2008

In Form zahlreicher Petitionen haben viele Wittener Studenten und Alumni versucht, sich Gehör bei den politischen Vertretern Deutschlands zu verschaffen.

Sie weisen auf die prekäre Situation der Universität hin und fordern diese Politiker auf, sich Ihrer Verantwortung zu stellen und sich für das Fortbestehen der Universität einzusetzen.

Unterstützen Sie uns und schreiben Sie ebenfalls eine Petition an die Politiker Ihres Vertrauens. Darüber würden wir uns sehr freuen.

Petitionen der Studenten

Das Land erhält für wenig Geld viel an Gegenwert

22. Dezember 2008

“Die Uni Witten - meine Uni - ist in finanziellen Schwierigkeiten, weil das Land NRW unerwartet für 2008 die zugesagten 4,5 Mio Landeszuschuss zum Haushalt der Uni verweigert. Dass dies wahrscheinlich politisch motiviert ist, kann vermutet werden, aber darüber will ich hier nicht spekulieren. Akademische Gründe sind es sicher nicht, denn die Uni kommt bei allen Ratings auf einen der ersten Plätze und erfreut sich einer guten Reputation…

…weiter zum kompletten Beitrag von Fritz B. Simon

Ein Kommentar von Fritz B. Simon

“Worum geht es wirklich?”

22. Dezember 2008

“Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es um Anderes geht, als um die paar Millionen. Wo der Staat seine Macht demonstriert und mit einem Federstrich die Zukunftsperspektiven von 1200 Studierenden und 600 Mitarbeitern zunichte machen kann, wirken stolz vorgetragene Bekundungen von “besten Rahmenbedingungen” für Bildung und Forschung seltsam hohl.”

Ein Kommentar von Max Michels von den Beatagenten
http://www.themen-der-zeit.de

[Zum vollständigen Artikel]

Die Präsidentin des Landtags stellt sich hinter die UW/H

22. Dezember 2008

“Die Universität Witten/Herdecke ist eine einmalige Idee und Wirklichkeit in der Deutschen und Nordrhein-Westfälischen Bildungs- und Wissenschaftslandschaft. Ich habe dieses Projekt von Anfang an verfolgt und schon die Eröffnung des Uni-Campus an der Alfred-Herrhausen-Straße im Jahr 1993 durch Bundeskanzler Helmut Kohl spricht für die herausragende Stellung dieser ersten und bisher einzigen privaten Universität in Deutschland.
Dass die Universität Witten/Herdecke hier in meiner Heimat, im Ennepe-Ruhr-Kreis, ihren Sitz hat und mit ihren engagierten Studierenden aus ganz Deutschland und ihren renommierten Professor von hier aus die Hochschullandschaft revolutioniert hat, macht mich besonders Stolz und ist mir eine besondere Verpflichtung.
In der Vergangenheit habe ich mich stets für die Universität eingesetzt und dazu beigetragen manch schwierige Situation zu lösen. Auch jetzt steht für meine Landtagsfraktion die Landesregierung und mich fest, dass wir der Universität eine Perspektive geben müssen.
Staatliche Fördergelder sind für uns aber auch immer das Steuergeld der Bürger, mit dem wir verantwortungsvoll umgehen müssen und dessen Verwendung klar und transparent sein muss.
Deshalb wollen wir gemeinsam und partnerschaftlich mit der Hochschulleitung eine Lösung finden und die Universität zukunftsfest aufstellen. Das war und ist unser Anliegen.”

Regina van Dinther

Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen
CDU, Hattingen

“Deutschland braucht die Universität Witten Herdecke”

22. Dezember 2008

„Wenn wir eine Universität als wichtig für unser Land ansehen, die junge Menschen dazu befähigt, über den Tellerrand des reinen Fachwissens hinaus zu blicken, selbständig zu denken und unternehmerisch an ihre Aufgaben heranzugehen, wenn wir neugierigen, intellektuell wachen Nachwuchs für eine Unternehmenswirklichkeit suchen, deren kontinuierlicher Wandel beständige Lust auf Neues und aufs Lernen erfordert, dann müssen wir sagen: Deutschland braucht die Universität Witten Herdecke. Ich habe bei den bei uns tätigen Wittener Absolventen alle diese Fähigkeiten gefunden und darüber hinaus hat mich ihre hohe Sozialkompetenz beeindruckt. Wer Wert auf junge Kollegen legt, die nicht nur excellent ausgebildet, sondern im besten Sinne gebildet sind, der sollte die Fortführung der Universität Witten Herdecke nach Kräften unterstützen.“

Tobias Schulz-Isenbeck
designierter Sprecher der Geschäftsführung, Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH

Statement aus der Charité

22. Dezember 2008

“Deutschland braucht Witten, weil das lernerzentrierte Lernen an keiner Stelle so nachhaltig umgesetzt wurde und wird wie hier. Die Uni Witten ist Beispiel für viele Initiativen die an anderen Unis übernommen wurden. Und während allenthalben bei den Lehrreformen wieder zurück gerudert wird, muss Witten standhaft bleiben. Oder soll gerade das verhindert werden?
Ich bin stolz darauf, als Mitglied des früheren Wissenschaftlichen Beirates der Medizinischen Fakultät der Uni Witten meine Unterstützung gegeben und von Witten gelernt zu haben.”

Prof. Dr. Ulrich Schwantes

ehem. Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Berliner Charité