Auf der gestrigen Gesellschafterversammlung wurde der neue Gesellschaftervertrag unterzeichnet. Demnach stellt die Software AG Stiftung zukünftig die vom NRW-Innovationsministerium im Dezember geforderte Bürgschaft in Höhe von 10 Millionen Euro. Die Darmstädter Stiftung investiert ausserdem über einen Zeitraum von vier Jahren einen substantiellen Beitrag zu dem Haushalt der Universität. Weitere Gesellschafter der UW/H sind die UW/H-Stiftung, der Verein zur Entwicklung von Gemeinschaftskrankenhäusern Herdecke, die StudierendenGesellschaft sowie ein Konsortium hochschulnaher Investoren, das maßgeblich von der Wittener Alumni-Initiative getragen wird. Das neue Geschäftsmodell ist offen für die Beteiligung weiterer strategischer Partner.
Die Unterzeichnung macht nun den Weg frei für alle dringlichen strukturellen und inhaltlichen Reformen bei der Neuaufstellung und dem Ausbau der UW/H. Gleichzeitig schafft sie neben dem im Januar testierten Finanzplan eine zentrale Voraussetzung für die Zuwendungen der Landesregierung in Höhe von jeweils 4,5 Millionen Euro in festen Raten und weitere 2,25 Millionen Euro für die Jahre 2009 und 2010.
Die Familie Droege aus Düsseldorf und die Martinus Consult aus Stuttgart, eine Unternehmensberatung der Katholischen Kirche hatten der UW/H durch die Bereitschaft einer Beteiligung in den letzten Wochen den Rücken gestärkt, konnten durch das Engagement der Software AG Stiftung nun jedoch entlastet werden.


























































































































